Sichteinlagen Ende Juli 2009 auf Rekordhoch
Wie man den Statistiken der Bundesbank entnehmen kann, befinden sich die Sichteinlagen deutscher Sparer trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise auf Rekordhoch. Ganze 956,013 Milliarden Euro lagerten Ende Juli 2009 als Sichteinlagen von inländischen Nichtbanken (Nicht-MFIs) aus dem privaten und gewerblichen Sektor bei deutschen Banken.
Zu diesen Sichteinlagen gehören täglich fällige Guthaben auf dem Girokonto ebenso wie das nach wie vor beliebte Tagesgeld, zu welchem interessierte Leser in unserem Tagesgeld-Zinsvergleich eine Auswahl aktuell empfehlenswerter Angebote finden. Noch vor einem Jahr betrug dieser Wert 793,086 Milliarden Euro. Damit nahmen die Sichteinlagen inländischer Nichtbanken mit Stand Ende Juli 2009 zum Vorjahresmonat um 20,5 Prozent zu.
Einer der Hauptgründe für diesen Anstieg dürfte die Unsicherheit an den Finanzmärkten und vor allem an den Börsenplätzen gewesen sein, welche Anleger scharenweise dazu veranlasst hat, ihr Geld etwa in Form von Tages- oder Festgeld sicher anzulegen bzw. auf dem eigenen Girokonto zwischenzulagern, bis sich die Weltbörsen und die Wirtschaft wieder beruhigt haben.
